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Thema: Herstellung

Wie viele Personen arbeiten an einem Lehrwerk?

An einem einzigen digitalen oder analogen Lehrwerk können bis zu 70 Personen arbeiten.

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Thema: Herstellung

Was ist eine Fachredaktion?

Die Fachredaktion im Verlag bündelt das Know-how aller Personen, die an einem Lehrwerk arbeiten. Fachredakteure sind oft selbst ausgebildete Lehrkräfte und zusätzlich mit der Verlagsarbeit vertraut. Sie betreuen den gesamten Prozess der Entwicklung, der Herstellung und des Vertriebs.

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Thema: Herstellung

Wofür gibt es Fachabteilungen?

Spezielle Fachabteilungen in den Verlagen unterstützen die Fachredaktion: das Einholen und Verwalten von Rechten, die Budgetierung und das Rechnungswesen, Grafik und Gestaltung, Druckoptimierung bzw. Programmierung von Online- und Offline-Anwendungen, Werbung und Pressearbeit, Vertrieb und Kundenservice liegen beim Verlag in den Händen von Fachleuten.

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Thema: Herstellung

Warum haben manche Lehrwerke zusätzlich zu den Autoren einen Herausgeber?

Besonders große oder wichtige Reihen werden zusätzlich zur Fachredaktion von Herausgebern aus der Fachdidaktik oder Wissenschaft betreut.

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Wer schreibt Lehrwerke?

Geschrieben werden die Lehrwerke von Autorenteams, die die Fachredaktion zusammenstellt.

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Thema: Herstellung

Wer arbeitet als Lehrbuchautor oder -autorin?

Lehrbuchautoren sind in den meisten Fällen selbst Lehrkraft für das entsprechende Fach oder – besonders im Bereich der Fremdsprachen – Muttersprachler.

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Thema: Herstellung

Warum haben Lehrwerke oft mehrere Autoren?

Oft arbeiten unterschiedliche Autoren für die verschiedenen analogen und digitalen Bestandteile einer Lehrwerksreihe, d.h. für das Lehrwerk selbst, das Arbeitsheft, den Prüfungstrainer, das Lehrerhandbuch, das digitale Angebot etc.

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Thema: Herstellung

Wann gibt es neue Lehrwerke?

In der Allgemeinbildung werden neue Lehrwerke immer dann notwendig, wenn die Bildungspolitik Änderungen an den Lehrplänen oder Prüfungsanforderungen vornimmt. Da es in Deutschland keine Auftragsproduktionen durch die Bildungspolitik gibt, können dann alle Verlage ein passendes analoges oder digitales Lehrwerk entwickeln und auf den Markt bringen.

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Thema: Herstellung

Wer entscheidet darüber, welches Lehrwerk verwendet wird?

Allein die Lehrkräfte an den Schulen, beruflichen Schulen, Institutionen der Erwachsenenbildung oder die Ausbilder im Ausbildungsbetrieb entscheiden, welches digitale oder analoge Lehrwerk sie verwenden wollen. Es gibt in Deutschland keine Auftragsproduktionen durch die Bildungspolitik.

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Thema: Herstellung

Wie finanzieren sich Bildungsmedienverlage?

Die Bildungsmedienverlage tragen bei der Entwicklung eines neuen Lehrwerkes vollständig das wirtschaftliche Risiko. Durch den Verkauf ihrer analogen und digitalen Produkte erwirtschaften sie Gewinn und können so die Entwicklung neuer Lehrwerke finanzieren.

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Thema: Herstellung

Wem nützt der freie Wettbewerb unter den Bildungsmedienverlagen?

Die Wettbewerbssituation der Bildungsmedienverlage ist für die Bildungspolitik und die Lehrkräfte komfortabel: Sie haben die Wahl aus mehreren digitalen und analogen Produkten, müssen aber deren Entwicklung nicht selbst finanzieren und damit kein wirtschaftliches Risiko eingehen.

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Thema: Urheberrecht

Was ist das Urheberrecht?

Das Urheberrecht gibt dem Urheber eines Textes, Fotos o.ä. das Recht, selbst über die Nutzung zu entscheiden und für die Nutzung eine Vergütung zu verlangen. Wer die Texte, Bilder o.ä. von anderen nutzen will, muss dies also in den meisten Fällen vom Urheber genehmigen lassen und ihm für die Nutzung etwas bezahlen.

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Thema: Urheberrecht

Was bedeutet das Urheberrecht für die Bildungsmedienverlager?

Für die Bildungsmedienverlage ist das Urheberrecht essentiell, denn ihre digitalen und analogen Produkte enthalten oft bis zu 1.000 Texte und Fotos verschiedener Urheber. Gleichzeitig sind Materialien für den Unterrichtsgebrauch vom Gesetzgeber besonders geschützt: Sie dürfen grundsätzlich nicht ohne Zustimmung des Rechteinhabers vervielfältigt werden.

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Thema: Urheberrecht

Bezahlen die Verlage für die Nutzung von urheberrechtlich geschütztem Material?

Analoge und digitale Bildungsmedien enthalten oft bis zu 1.000 Texte und Fotos verschiedener Urheber. Die Honorare und Gebühren für die entsprechenden Nutzungsformen haben sich zu einem gravierenden Kostenfaktor in der Verlagskalkulation entwickelt.

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Thema: Urheberrecht

Warum sind Materialien für den Unterrichtsgebrauch vom Urheberrecht besonders geschützt?

Bildungsmedienverlage entwickeln Materialien ausschließlich für das Bildungswesen, Nebenmärkte gibt es nicht. Anders als zum Beispiel bei Romanen gibt es für Schulbücher keine so genannte Zweitverwertung in Form von Sonderausgaben, Taschenbüchern, Vergabe von Verfilmungsrechten oder ähnlichem. Schulbücher werden ausschließlich für den Schulgebrauch hergestellt und können nur an Schulen, Lehrkräfte und Schüler/-innen verkauft werden.

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Thema: Urheberrecht

Dürfen Lehrkräfte aus Bildungsmedien digital und analog kopieren?

Materialien für den Unterrichtsgebrauch dürfen nicht ohne Zustimmung des Rechteinhabers vervielfältigt werden. Um den Lehrkräften dennoch digitale und analoge Kopien zu ermöglichen, gibt es praxisnahe und einfache Regelungen speziell für die Allgemeinbildung und berufliche Bildung (www.schulbuchkopie.de) sowie die Erwachsenenbildung (www.kopierregeln.de). Außerdem bieten die Bildungsmedienverlage spezielle Produkte an, z.B. Kopiervorlagen, bei denen die Rechte geklärt sind und die Lehrkräfte problemlos vervielfältigen und verwenden können.

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Thema: Bildungsmedienverlage

Was ist ein Bildungsmedienverlag?

In Deutschland gibt es rund 75 professionelle Bildungsmedienverlage, d. h. Wirtschaftsunternehmen, die ihr Hauptgeschäftsfeld in der Produktion von Lehr- und Lernmaterial für den Unterricht in Schule und Hochschule haben.

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Thema: Bildungsmedienverlage

Wie groß ist die Bildungsmedienbranche?

Die Branche beschäftigt insgesamt rund 3.000 feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und noch einmal etwa genauso viele freie Mitarbeiter. An die Bildungsmedienhersteller sind rund 30.000 Autorinnen und Autoren gebunden, die meisten davon sind hauptberuflich Lehrkräfte.

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Thema: Bildungsmedienverlage

Wie viele Bildungsmedien sind erhältlich?

Die Branche bringt jährlich rund 8.000 analoge und digitale Titel neu auf den Markt gebracht. Insgesamt gibt es rund 60.000 verfügbare Titel.

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Thema: Bildungsmedienverlage

Wie viel Umsatz machen die Bildungsmedienverlage im Jahr?

Die Bildungsmedienbranche ist mittelständisch geprägt. Den Umsatz im Jahr 2016 schätzt der Branchenverband Verband Bildungsmedien e. V. auf 580 Millionen Euro.

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Thema: Bildungsmedienverlage

Wie ist die Geschichte der Bildungsmedienverlage?

Die Geschichte der meisten deutschen Bildungsmedienverlage geht bis ins frühe 20., teils sogar bis ins 19. Jahrhundert zurück. Durch Zukäufe von kleineren Schulbuchverlagen und deren Programmen konnten sich viele der noch heute bekannten Marken schon am Anfang des 20. Jahrhunderts fest etablieren, bevor die verlegerische Tätigkeit in der Zeit des Nationalsozialismus meist völlig zum Erliegen kam. Ab 1945 vergaben die Militärregierungen in den Besatzungszonen dann wieder Verlagslizenzen, die meisten Verlage konnten aber erst ab 1949 die Arbeit wieder aufnehmen. Bedingt durch die individuelle Verlagsgeschichte und die damit verbundene langjährige Entwicklung der Produktpalette sind viele Verlage auf bestimmte Schularten oder -fächer spezialisiert.

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Thema: Kosten

Was kosten Bildungsmedien?

Bildungsmedien liegen je nach Art in einer Preisspanne von wenigen Euro (z.B. Stempel) bis zu mehreren hundert Euro (z.B. digitale Wandkarte als Schullizenz).

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Thema: Kosten

Wie hoch ist die jährliche Preissteigerung bei Bildungsmedien?

Jährlich steigen die Preise für Bildungsmedien um ca. 3 Prozent. Diese Preissteigerung ergibt sich durch die jährlich steigenden Kosten für beispielsweise Energie oder Personal, die Herstellung oder die Nutzung von urheberrechtlich geschützten Texten und Abbildungen.

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Thema: Kosten

Warum steigen die Preise für Bildungsmedien jährlich?

Die jährliche Preissteigerung ergibt sich durch die jährlich steigenden Kosten für beispielsweise Energie oder Personal, die Herstellung oder die Nutzung von urheberrechtlich geschützten Texten und Abbildungen.

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Thema: Kosten

Wie lange dauert die Entwicklung eines Lehrwerks?

Die Entwicklung eines Lehrwerks und der dazugehörigen Materialien für Lehrkraft und Lerner für einen Jahrgang dauert üblicherweise mindestens ein Jahr.

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Thema: Kosten

Was kostet die Herstellung eines Lehrwerks?

Die größten Posten bei der Herstellung eines Lehrwerks sind mit jeweils rund 30% des späteren Ladenpreises die Verlagsgemeinkosten (Personalkosten im Verlag, Miete, Transport und Lagerung etc.), die Herstellungskosten (Personalkosten für zusätzliche Dienstleister, Fremdrechte, z.B. für Texte und Bilder) und die Kosten für Buchhandelsrabatte und Vertrieb.

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Thema: Kosten

Was kostet die Herstellung von digitalen Bildungsmedien gegenüber analogen?

Die Herstellung von digitalen Bildungsmedien gegenüber gedruckten bringt den Verlagen keine Ersparnis – statt der Druckkosten fallen dann Kosten für Pressung oder Hosting an. Zusätzlich muss für die Herstellung oft neue Software angeschafft oder gar entwickelt werden. Auch der Einkauf von Fremdrechten im Text- und Bildbereich ist für digitale Bildungsmedien oft teurer als für gedruckte Bücher.

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Thema: Kosten

Wer bezahlt für die Bildungsmedien in der Allgemeinbildung?

Analoge und digitale Bildungsmedien sind nicht staatlich bezuschusst und es gibt auch keine Absatzgarantie durch die Schulbuchzulassung o.ä. Im Gegenteil: In der Allgemeinbildung sind die Bildungsmedienverlage in einem hohen Maß davon abhängig, dass von den Schulträgern jedes Jahr wieder Mittel bereitgestellt werden, über die die Lehrkräfte an den Schulen verfügen können. Fehlen diese Mittel, können die Verlage auch ein gelungenes Lehrwerk, von dem die Lehrkräfte überzeugt sind, nicht refinanzieren.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Welche Bildungsmedien unterliegen einer Zulassungspflicht?

In vielen Bundesländern unterliegen Schulbücher einer amtlichen Zulassungspflicht. Dabei ist unterschiedlich geregelt, ob digitale Werke und bestimmte Arten von Bildungsmedien als Schulbuch gelten und einer Zulassungspflicht unterliegen. Beispielsweise gelten Arbeitshefte in vielen Bundesländern nicht als Schulbücher und sind dort nicht zulassungspflichtig.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Was kostet die Zulassung von Schulbüchern?

Die Prüfverfahren sind für die Verlage mit Kosten von branchenweit jährlich rund 200.000 Euro verbunden.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Wie werden Schulbücher zugelassen?

Das häufigste Zulassungsverfahren ist die Begutachtung. Dabei werden die Materialien mehreren unabhängigen Gutachtern, zum Beispiel ausgewählten Lehrkräften, vorgelegt. In einem oft mehrere Monate dauernden Verfahren wird überprüft, ob die Vorgaben der Lehrpläne umgesetzt sind und ob didaktische Grundprinzipien wie zum Beispiel das Indoktrinationsverbot beachtet sind.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Was ist das vereinfachte Zulassungsverfahren?

In einigen Bundesländern besteht für einzelne Fächer die Möglichkeit eines vereinfachten Zulassungsverfahrend, bei dem nur stichprobenhaft überprüft wird.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Was ist eine Schulbuchliste?

Durch die Zulassung erscheinen die Bildungsmedien auf den Schulbuchlisten der jeweiligen Bundesländer. Sie können dann von Lehrkräften bestellt werden. Für die Verlage vereinfacht die Zulassung also den Zugang zum Schulbuchmarkt. Eine Absatzgarantie ist das jedoch nicht.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Sind Schulbücher für Lehrkräfte verpflichtend?

Es gibt für die Lehrkräfte keinerlei Verpflichtung, ein bestimmtes Schulbuch oder Arbeitsheft – oder überhaupt ein digitales oder analoges Bildungsmedium – zu benutzen. Die Vorstellung, Bildungsmedien seien ein „verlängerter Arm“ der Bildungspolitik, ein „geheimer Lehrplan“ oder gar eine Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler oder Lehrkräfte von bestimmten Lern- und Lehrinhalten fernzuhalten, ist deshalb falsch. Lehrkräfte können frei wählen, welches Konzept für sie das richtige ist. In der Regel wählt die Fachschaft einer Schule aus.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Warum sind Schulbücher zulassungspflichtig?

Mit dem Zulassungsverfahren nimmt die Bildungspolitik der Bundesländer ihre Bildungshoheit wahr. Sie prüft die Konformität zu den Lehrplänen und verhindert z.B. eine einseitige oder falsche Darstellung von Lerninhalten.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Wer kauft Bildungsmedien?

Die Materialien, die unter die Lernmittelfreiheit fallen, kauft in der Regel der Schulträger, d.h. die Schulverwaltung, das Schulamt oder die Gemeindeverwaltung. Alle anderen Materialien – sowohl die, deren Anschaffung die Schulen verlangen, als auch die, die Schüler, Eltern oder Lehrer aus eigenem Interesse zusätzlich erwerben – verkaufen die Verlage über den Buchhandel oder in ihren eigenen Webshops.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Wer ist der Schulträger?

Träger der öffentlichen Schulen sind – je nach Schulart – beispielsweise die Schulämter der Kreise oder die Gemeindeverwaltungen. Darüber hinaus gibt es private Schulen, die zum Beispiel von Stiftungen, Wirtschaftsunternehmen oder Privatpersonen getragen werden.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Welche Bildungsmedien sind nicht frei verkäuflich?

Ein Teil der analogen und digitalen Bildungsmedien ist nicht frei verkäuflich. Dazu zählen vor allem die Lehrerbände oder Sammlungen mit Klausurvorschlägen. Diese Materialien verkaufen die Verlage nur an Lehrkräfte gegen Vorlage des Schulstempels.

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Wer stellt die Mittel für die Schulbuchanschaffung bereit?

Die Mittel, die für die Anschaffung von analogen und digitalen Bildungsmedien durch die Schulträger zur Verfügung stehen, werden auf Gemeinde- oder Kreisebene bereitgestellt. Lehr- und Lernmittel sind Teil des Postens "Laufender Sachaufwand", zusammen mit Pacht/Miete, Heizung, Wasser, Dienstreisekosten etc.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Wie kaufen Schulträger Schulbücher?

Die Schulträger kaufen die benötigten analogen oder digitalen Schulbücher direkt bei den Verlagen oder sind – ab einem bestimmten Wert – verpflichtet, den Auftrag bundesweit oder gar europaweit für den Buchhandel auszuschreiben. Wegen der Buchpreisbindung geben alle Buchhändler das gleiche Angebot ab, sodass der Zuschlag dann ausgelost wird.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Was ist berufliche Bildung?

Unter beruflicher Bildung wird vor allem die berufliche Erstausbildung verstanden. Diese findet in Deutschland vor allem im sogenannten „Dualen System“ statt, d.h. parallel an einer beruflichen Schule und in einem Ausbildungsbetrieb. Daneben gibt es eine Vielzahl anderer Bildungseinrichtungen zur beruflichen Bildung – von der Berufsorientierung bis zur Fachhochschule, vom Ausbildungsabschluss bis zur Meisterprüfung.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Welche Bildungsmedien gibt es an beruflichen Schulen?

In den beruflichen Schulen gelten die gleichen Regeln für Bildungsmedien wie in den allgemeinbildenden Schulen. Die Lehrwerke unterliegen oftmals einer Zulassungspflicht; eine Absatzgarantie für die Verlage gibt es jedoch nicht. Die Schulen entscheiden frei, ob und mit welchen digitalen und analogen Bildungsmedien sie arbeiten wollen. In den Fächern wie Deutsch, Fremdsprachen oder Geschichte werden oft die gleichen Materialien verwendet wie an einer allgemeinbildenden Schule. Die Fachkunden dagegen beziehen sich auf den jeweiligen Ausbildungsbereich, zum Beispiel Metalltechnik oder Elektrotechnik, wobei in diesen Ausbildungsbereichen wiederum nach Berufen unterschieden wird.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Gibt es Lernmittelfreiheit für die beruflichen Schulen?

Je nach Bundesland und Art der beruflichen Ausbildung werden Bildungsmedien von den Schulen ausgeliehen, sind vom Schüler oder Auszubildenden zu kaufen oder werden vom Ausbildungsbetrieb zur Verfügung gestellt.

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Welche Bildungsmedien gibt es im Ausbildungsbetrieb?

Im Ausbildungsbetrieb kommen fachkundliche Bildungsmedien zum Einsatz: Die Fachkunde bezieht sich auf den jeweiligen Ausbildungsbereich, zum Beispiel Metalltechnik oder Elektrotechnik, wobei in diesen Ausbildungsbereichen wiederum nach Berufen unterschieden wird.

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Welche Funktion haben Bildungsmedien in der beruflichen Bildung?

In der beruflichen Bildung sind Bildungsmedien besonders stark mit dem angestrebten Abschluss – hier die Prüfungen - verknüpft. Sie bereiten zielgerichtet auf die Abschlussprüfungen Teil 1 und 2 vor und enthalten den Lernstoff, der in den Prüfungen abgeprüft wird. Ändern sich die Prüfungsordnungen oder die Lerninhalte – zum Beispiel durch neue Lehrpläne – bieten die Verlage in relativ kurzer Zeit aktualisierte Bildungsmedien an. Zu vielen Themengebieten, zum Beispiel der Wirtschaftskunde, müssen die digitalen und analogen Bildungsmedien deshalb ständig aktualisiert werden.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Welche Rolle spielt das Segment Sprachen in der Erwachsenenbildung?

Die Themen und Lehrgegenstände in der Erwachsenenbildung sind vielfältig. Eines der wichtigsten Lernfelder sind die Sprachen. 2014 wurden an den Volkshochschulen in Deutschland insgesamt 179.310 Kurse im Bereich Sprachen angeboten. Diese wurden von 1.844.494 Teilnehmern besucht. Die Sprachen sind damit auch einer der größten Absatzmärkte für analoge und digitale Bildungsmedien in der Erwachsenenbildung – für Lehrwerke, Übungsmaterialien und Materialien für die Lehrkraft.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Wer bestimmt, mit welchen Bildungsmedien in der Erwachsenenbildung gelernt wird?

Über den Außendienst und durch Werbeaussendungen und Präsentationen informieren die Verlage Volkshochschulen oder Betreiber von Sprachinstituten über ihr Angebot. Die Leitung oder ein Gremium aus Lehrkräften entscheidet dann frei darüber, mit welchen digitalen und analogen Bildungsmedien ihre Lehrkräfte unterrichten sollen.

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Wer bezahlt für Bildungsmedien in der Erwachsenenbildung?

Lernende und Institute der Erwachsenenbildung schaffen die Materialien eigenständig an, entweder direkt beim Verlag oder über den Buchhandel. Im Bereich nicht-berufsbezogene Weiterbildung, in denen die Sprachen eine zentrale Rolle spielen, geben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer 2012 durchschnittlich 307 Euro pro Jahr für Teilnahme- und Prüfungsgebühren, Bücher und andere digitale und analoge Lernmaterialien aus.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Wer kontrolliert Bildungsmedien in der Erwachsenenbildung?

Analoge und digitale Bildungsmedien in der Erwachsenenbildung unterliegen keiner staatlichen Kontrolle oder Zulassung, außer im Bereich der Integrationssprachkurse Deutsch als Zweitsprache des Bundes. Damit sie an den Volkshochschulen und Instituten verwendet werden können, müssen sie die Anforderungen eines verbindlichen Curriculums für Integrationssprachkurse umsetzen. So sollen zum Beispiel die Teilnehmer von Integrationskursen nicht nur Deutsch lernen, sondern auch Wissen über, Gepflogenheiten, Kultur, Recht und Geschichte erwerben. In den anderen Fremdsprachen orientieren sich die Lehrwerke am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen des Europarats, der wiederum als Basis für sämtliche international anerkannten Sprachprüfungen dient.

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Thema: Bildungsmedien

Was sind Bildungsmedien?

Als Bildungsmedien bezeichnet man alle analogen und digitalen Lehr- und Lernmaterialien, die gezielt einen Lernprozess unterstützen. Diese Lernprozesse sind oft institutionalisiert: Sie finden vor allem an der Schule, beruflichen Schule, Hochschule, Volkshochschule oder an anderen Einrichtungen der Erwachsenenbildung statt. Bildungsmedien können entweder für die Hand der Lehrkraft oder für die Benutzung durch die Lernenden konzipiert sein. Es gibt spezielle Bildungsmedien für alle Teile des Lernprozesses: für die Unterrichtsvorbereitung und -durchführung, für das Üben, Vertiefen, Überprüfen und vieles mehr.

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Thema: Bildungsmedien

Was ist ein Schulbuch?

An den allgemeinbildenden Schulen ist der Begriff „Schulbuch“ in den Schulbuchzulassungsverordnungen der einzelnen Bundesländer genau definiert. Schulbücher sind Druckwerke oder digitale Medien „für die Hand der Schülerin oder des Schülers, die dazu dienen, die Bildungsstandards, die Niveaustufen oder den Lehrplan eines Faches oder eines Fächerverbundes einer bestimmten Schulart oder eines bestimmten Schultyps nach den dort benannten Zielen, Kompetenzen und Inhalten zu erfüllen“, gilt z. B. für das Land Baden-Württemberg. Ein zentrales Merkmal von Schulbüchern ist also ihre curriculare Struktur: Lerninhalte bauen aufeinander auf – über ein ganzes Schuljahr und häufiger sogar über mehrere Schuljahre bis hin zu einem bestimmten Abschluss. Schulbücher folgen Lehrplänen und Bildungsstandards und können deshalb bis zu 16 Regionalausgaben haben.

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Thema: Bildungsmedien

Welche Arten von Bildungsmedien gibt es?

Neben dem Lehrwerk gibt es für den Lerner beispielsweise auch Arbeitshefte, Vokabelhefte, Übungssoftware, Prüfungs- und Klassenarbeitstrainer, Atlanten, Formelsammlungen, Online-Portale zur Selbsteinschätzung und Lektüren. Für die Lehrkräfte sind beispielsweise didaktische Anmerkungen, d.h. Lehrerbände oder Lehrerhandbücher, Online-Portale zur Leistungsstandmessung, Klausurenvorschläge, Tests, Musterprüfungen erhältlich. Auch didaktische Handpuppen, Hör-CDs, Whiteboardsoftware oder Liederbücher sind Bildungsmedien und werden von den Bildungsmedienherstellern als Teil der Lehrwerksreihen angeboten.

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Thema: Bildungsmedienmarkt

Warum sind an Schulen manchmal alte Schulbücher in Benutzung?

Die Bildungsmedienhersteller sehen für Schulbücher eine Verleihdauer von fünf bis sechs Jahren vor und bieten meist erst danach eine Neubearbeitung an. Die Schulen entscheiden individuell, ob sie dann neue Bücher anschaffen. Oft haben sie jedoch nicht ausreichend Budget für alle Fächer und Jahrgänge.

Thema: Kosten

Was kostet ein Schulbuch durchschnittlich?

Nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels lag der durchschnittliche Preis für ein Schulbuch (Hardcover) 2015 bei 17,21 Euro. Tatsächlich sind die Kosten für Lehrwerke jedoch durchaus unterschiedlich, je nachdem, ob es sich um Halbjahres-, Jahres- oder Mehrjahresbände handelt, wie aufwändig die materielle Verarbeitung ist, welche Zusatzmaterialien enthalten sind und wie allgemein oder spezialisiert das dargestellte Schulfach oder Themengebiet ist.

Thema: Urheberrecht

Welche Position haben die Bildungsmedienverlage zum Urheberrecht?

Das Urheberrecht mit seinen Grundsätzen und Ausnahmen steht für eine Balance zwischen Urhebern, Verlagen, Interessen der Gesellschaft sowie einzelner Nutzer. Das UrhG muss in das digitale Zeitalter übertragen werden, dabei gilt es aber, diese Balance auch weiterhin zu wahren.

Thema: Urheberrecht

Warum gibt es die Bereichsausnahme für Materialien für den Unterrichtsgebrauch?

Analoge und digitale Materialien für den Unterrichtsgebrauch werden ausschließlich dafür hergestellt und können nur an Schulen, berufliche Schulen, Ausbildungsbetriebe und Institutionen der Erwachsenenbildung verkauft werden. Dies ist die einzige Absatzmöglichkeit. Eine Zweitverwertung auf „Alternativmärkten“ in Form von Sonderausgaben, Taschenbüchern, Vergabe von Verfilmungsrechten oder ähnlichem gibt es nicht.

Thema: Urheberrecht

Was ist die so genannte Bereichsausnahme im Urheberrecht?

Um den Bildungsauftrag zu sichern und Bildungsmedienhersteller nicht unverhältnismäßig zu belasten, hat das Bundesverfassungsgericht eine Ausnahmeregelung im Urheberrecht entschieden und gestattet die Vervielfältigung von Bildungsmedien grundsätzlich nur mit Einwilligung der Verlage.

Thema: Bildungsmedienverlage

Was unterscheidet Bildungsmedienverlage von belletristischen Verlagen?

Bildungsmedienverlage sind stärker selbst an der Wertschöpfungskette beteiligt. Der Impuls für eine Neuerscheinung geht von ihnen aus, sie stellen Entwicklungsteams zusammen und bringen fortlaufend eigene Erfahrungen und Rückmeldungen aus Schule, Wissenschaft und Bildungspolitik ein. Im Unterschied zu belletristischen Verlagen entwickeln sie ihre digitalen und analogen Materialien ausschließlich für das Bildungswesen, Nebenmärkte gibt es nicht.

Thema: Bildungsmedienmarkt

Wer entscheidet über die Bildungsmedien an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen?

Die Lehramtsstudierenden entscheiden – oftmals auf Grundlage einer Empfehlung ihrer Dozenten oder Mitstudierenden – frei, mit welchen Bildungsmedien sie arbeiten wollen.

Thema: Bildungsmedien

Welche Aufgaben erfüllen Bildungsmedien in der Lehrerausbildung?

Bildungsmedien für Lehramtsstudierende bereiten fachliche Grundlagen auf, trainieren das wissenschaftliche Arbeiten und bereiten auf die Prüfungen vor.

Thema: Bildungsmedienverlage

Warum sind die Autoren von Bildungsmedien für die Lehrerbildung oft Universitätsdozent/-innen?

Der Verlag unterstützt den Autor bzw. die Autorin bei der Weiterentwicklung und Ausarbeitung. Autor oder Autorin sind jedoch selbst für den Inhalt ihres Buches verantwortlich. Oftmals werden Bildungsmedien in der Lehrerbildung deshalb von Dozenten und Dozentinnen an Universitäten und Hochschulen verfasst.

Thema: Bildungsmedienmarkt

Was ist Frühe Bildung?

Frühe Bildung umfasst die pädagogische Arbeit mit Kindern von der Geburt bis zur Einschulung. Sie findet in der Familie, in Krippe, Kita und Kindergarten und in speziellen therapeutischen Einrichtungen statt.

Thema: Bildungsmedien

Welche Ziele hat Frühe Bildung?

Eine zentrale Rolle in der Frühen Bildung spielen die Sprachentwicklung und Sprachförderung. Die professionellen Bildungsmedien für die Lebensjahre 0-3 haben darum vor allem den Zweck, durch Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsschulung lern- und sprachfähig zu machen. Kinder ab dem vierten Lebensjahr bereiten sich dann bereits mit Vorformen der Schulfächer Mathematik (Mengen und Größen), Musik, Bewegung, Schriftsprache und Naturwissenschaften auf das Lernen in der Grundschule vor.

Thema: Bildungsmedien

Welche Bildungsmedien werden in der Frühen Bildung benutzt?

Die Arten von Bildungsmedien in der Frühen Bildung sind sehr vielfältig: Bei Lernspielverlagen, Ausstattern und Spielwarenherstellern erhältlich sind beispielsweise Stoffbücher und Gegenstände aus verschiedenen haptischen Materialien für das taktile Anfangslernen, wie z. B. Greifringe. Für das Einleiten kognitiver Prozesse eigenen sich Bilderboxen, Lernspiele mit Selbstkontrolle, Systeme aus Holzwürfeln oder Puzzles. Eine Besonderheit der Bildungsmedienverlage sind didaktische Materialien, die sich explizit an den Bildungsplänen orientieren, zum Beispiel Lernspiele und spezielle Fördermaterialien für die Kinder sowie pädagogische Literatur für die Fachkräfte.

Thema: Bildungsmedienmarkt

Wer kauft und wer verkauft Bildungsmedien für die Frühe Bildung?

Die Bildungsmedien in der Frühen Bildung werden über den Spielwarenhandel, den Buchhandel oder online über die Webshops der Hersteller vertrieben. Käufer sind die Eltern der Kinder, ihre Erzieher/-innen und Kita-Fachkräfte oder die Leiter/-innen von Kindertageseinrichtungen. Viele Bildungsmedien werden zentral über den Träger der Bildungsstätte angeschafft und den Pädagogen dann direkt oder im Rahmen ihrer Aus- und Fortbildung zur Verfügung gestellt.

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Was ist e-Didaktik?

Seit den 1990er Jahren investieren die deutschen Bildungsmedienverlage intensiv in die Entwicklung von so genannten e-Didaktiken, d. h. der Unterstützung von konkreten didaktischen Zielen durch elektronische Lehr-/Lernmittel.

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Welche digitalen Bildungsmedien gibt es?

Die Bildungsmedienverlage bieten verschiedene Arten von Bildungsmedien an: Die Produktpalette reicht von interaktiven Tafelbildern und Wandkarten über digitale Unterrichtsassistenten und Online-Diagnose-Tools bis hin zu Online-Wörterbüchern und Angeboten für das Blended Learning, zu Übungssoftware und -apps, Simulationssoftware und vielem mehr.

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Welche Vorteile bieten digitale Bildungsmedien?

Die didaktischen Vorteile liegen nicht nur in einer aktiven Stärkung der Medienkompetenz. Digitale Bildungsmedien sind auch häufig binnendifferenziert und ermöglichen so eine bessere individuelle Förderung. Sie haben eine höhere Aktualität als viele gedruckte Materialien und ermöglichen im Medienmix mit diesen vielfältige Zugänge zu einem Lerngegenstand.

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Woran erkennt man professionelle digitale Bildungsmedien?

Wie die gedruckten Bildungsmedien folgen auch die digitalen Produkte dem Indoktrinationsverbot und stellen Diversität angemessen dar. Sie enthalten ausschließlich Materialien, bei denen das Urheberrecht geklärt ist, sind oft für verschiedene Endgeräte und Betriebssysteme verfügbar und unterliegen den deutschen Datenschutzgesetzen.

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