Themendossier:

Bildungsmedien in der Erwachsenenbildung

Die Themen und Lehrgegenstände in der Erwachsenenbildung sind vielfältig. Eines der wichtigsten Lernfelder sind die Sprachen. Auf sie entfällt rund ein Drittel aller angebotenen Kurse und mehr als die Hälfte aller in Kursen erteilten Unterrichtsstunden. Die Sprachen sind damit auch einer der größten Absatzmärkte für digitale und analoge Bildungsmedien in der Erwachsenenbildung – für Lehrwerke, Übungsmaterialien und Materialien für die Lehrkraft.

Lehrwerke im Buchhandel

Über den Außendienst und durch Werbeaussendungen und Präsentationen informieren die Verlage Volkshochschulen oder Betreiber von Sprachinstituten über ihr Angebot. Die Leitung oder ein Gremium aus Lehrkräften entscheidet dann frei darüber, mit welchen Bildungsmedien ihre Lehrkräfte unterrichten sollen. Lernende und Institutionen der Erwachsenenbildung schaffen die Materialien dann eigenständig an, entweder direkt beim Verlag oder über den Buchhandel.

Verbindliches Curriculum

Bildungsmedien in der Erwachsenenbildung unterliegen keiner staatlichen Kontrolle oder Zulassung, außer im Bereich der Integrationssprachkurse Deutsch als Zweitsprache des Bundes. Damit sie an den Volkshochschulen und Instituten verwendet werden können, müssen sie die Anforderungen eines verbindlichen Curriculums für Integrationssprachkurse umsetzen. So sollen zum Beispiel die Teilnehmer von Integrationskursen nicht nur Deutsch lernen, sondern auch Wissen über Gepflogenheiten, Kultur, Recht und Geschichte erwerben. In den anderen Fremdsprachen orientieren sich die Lehrwerke am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen des Europarats, der wiederum als Basis für sämtliche international anerkannten Sprachprüfungen dient.

Herausgeber: Verband Bildungsmedien e. V.

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